
Sich den Wikingkampf anschauen, prüfen, wie sie lebten, sich für immer und ewig ihre langen Bärte, imponierende Schwerte und charakteristische Schilde merken - es ist ein spannender Geschichteunterricht, den die Touristen im Sommer auf der Insel Wollin erleben können. In dieser Zeit kommen die Wikinger aus ganz Europa, um an ihrem Festival teilnehmen zu können. Sie verwenden schöne Repliken der originellen Boote, der Kleidung und des Werkzeugs, die ihre gefährlichen Vorgänger benutzt hatten. Noch ältere Zeiten zeigen sich Touristen bei den Wanderungen auf den Spuren der uralten Vorzeitburgen, der steinernen Ringe und Grabhügel. Die interessante und stürmische Geschichte dieser Region, wo westeuropäische, polnische und skandinavische Einflüsse aufeinander prallten, lässt sich auch während anderer Wanderungen kennen lernen: auf dem Hansa- oder Joannitenweg sowie auf dem Missionsweg des heiligen Otto von Bamberg. In vielen Ortschaften im Westpommern können Touristen eine erhaltene Altsstadtstruktur mit gotischen Pfarrkirchen, durch Schutzmauern umgebene Granitkirchen aus dem 13. Jahrhundert, Klostergebäude sowie Kirchen aus dem 17.,18. Jahrhundert mit der Sparrenkonstruktion bewundern. Alle diese Denkmäler sind charakteristisch für die Landschaft der Wojewodschaft und betonen somit die Einzigartigkeit der ganzen Region. Die wertvollsten Andenken der vergangenen Zeiten sind unter anderem das Schloss der Herzöge von Pommern (Zamek Książat Pomorskich) und die Jakobkirche (Bazylika Katedralna p.w. Św. Jakuba), der Loitzenhof(Kamienica Loitzów) in Szczecin (Stettin), das Schloss der Herzöge von Pommern (Zamek Książąt Pomorskich) in Darłowo (Rügenwalde), die Marienkirche (Bazylika Mariacka) in Kołobrzeg (Kolberg), die Marienkirche (Kościół p.w. NMP) in Stargard Szczeciński (Stargard in Pommern), das Schloss von Familie Wedell in Świdwin (Schivelbein), die Marienkirche (Kościół p.w. NMP) in Sławno (Schlawe), sowie interessante Architekturdenkmäler in Stargard Szczeciński - in einer schönen Stadt mit der erhaltenen mittelalterlichen Stadtstruktur. Für die Besucher der Stadt Trzebiatów (Treptow an der Rega - ein Städtchen mit einem durch die alten Häuser umgegeben malerischen Markt) kann das Gemälde mit einem Elefantentreiber sgrafitto aus dem Jahre 1639 interessant sein. Eine große touristische Attraktion sind die Ruinen der Kirche in Trzęsacz (Ostseebad). Aus dem im 15. Jahrhundert erbauten Gebäude, das 2 km vom Meer entfernt war, blieb nur eine Wand erhalten. Daher ist es ratsam, sich zu beeilen! Eine sanfte Rückkehr zu der Gegenwart sichert Besuch in dem Freilichtmuseum der Schmalspurbahn in Gryfice (Greifenberg in Pommern). Das Museum erreichen wir von Trzęsacz, selbstverständlich, mit einer Bimmelbahn!
